Widerstand gegen Atomanlagen (2)

... nicht hier und auch nicht anderswo!

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Zum ersten Symbol der Anti-AKW-Bewegung aber wurde Wyhl im Dreiländereck zwischen BRD, Schweiz und Frankreich. Im Mai 1973 benannte die Landesregierung die Weinbauregion bei Freiburg als Standort für ein AKW. Als am 18. Februar 1975 mit der Rodung des Bauplatzes begonnen werden sollte, wurde er von 200 AKW-GegnerInnen besetzt. Zwei Tage später wurden sie geräumt. Doch am Wochenende darauf besetzen dann sogar 30.000 BürgerInnen den Platz erneut und vertrieben die Polizei. Mit der "Volkshochschule Wyhler Wald", Konzerten und Kulturveranstaltungen organisiert das Besetzerspektrum aus Winzern, Umweltschützern und Studenten einen auch gegenkulturellen Dauerprotest. Erst am 7. November verließen die BesetzerInnen den Bauplatz des geplanten AKW Wyhl, das aufgrund des Protestes nie gebaut wurde.
Direkte Aktionen wie eben die Bauplatzbesetzung und das Bündnis von der betroffenen Bevölkerung am Standort und engagierten, links-alternativen Gruppen aus den Städten prägt bis heute die sich in Whyl konstituierende Anti-AKW-Bewegung.
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