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Allein zwischen 1990 und 2000 wurden aus deutschen Atomanlagen über 2000 Störfälle bekannt. Die offizielle Eintrittswahrscheinlichkeit eines Super-GAU beträgt für die 19 deutschen AKWs bei einer Laufzeit von 30 Jahren immerhin 2 Prozent. Bei dieser Wahrscheinlichkeitsberechnung wurde nur technisches Versagen berücksichtigt. Menschliches Fehlverhalten, das die wesentliche Ursache der Tschernobyl-Katastrophe war, wurde in diese Berechnung der "Gesellschaft für Reaktorsicherheit" nicht mit einbezogen. Auch andere Gefahrenquellen, die bei den Transporten, der Zwischen- und Endlagerung entstehen wurden nicht berücksichtigt. |
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