Risikototenzial - Störfälle und GAU (1)

"Life is risky" - Wolfgang Häfele, Atomphysiker

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In jedem Stadium vom Uranerzbergbau über die Urananreicherung, bei der Brennelementeherstellung wie im Atomkraftwerk, bei der Wiederaufarbeitung bis hin zur Endlagerung besteht die Gefahr, dass radioaktives Ametrial in die Umwelt gelangt. Der schlimmste denkbare Unfall beim Betrieb eines AKW ist der sogenannte GAU, der "größte anzunehmende Unfall", für den die Sicherheitssysteme der Anlage ausgelegt sein sollten. Das betrifft vor allem die Notkühlung beim Ausfall der Kühlkreisläufe und die äußere Schutzhülle des Reaktorkerns. Eine nicht mehr beherrschbare Katastrophe wie die von Tschernobyl wird Super-GAU genannt.
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