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Verbrauchte Brennstäbe werden ab Juli 2005 nicht mehr in die WAAs nach La Hague oder Sellafield gebracht, sondern in neue "Zwischenlager", die sich überwiegend direkt am AKW befinden bzw. gebaut werden.
Damit werden die Transporte nach Frankreich und England beendet. Allerdings wird die Aufarbeitung der bis dahin gelieferten Brennstäbe noch weitere 15 Jahre beanspruchen, so dass mit Rücktransporten aus den WAAs noch bis 2020 zu rechnen ist. |
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"Um jedes Mißverständnis auszuschließen, wir haben nicht den Ausstieg aus der Kernenergie vereinbart. Die Vereinbarung sichert den ungestörten Betrieb und die Entsorgung unserer Kernkraftwerke auf lange Zeit und beendet damit die unkalkulierbaren und großen wirtschaftlichen Risiken. Es gibt keine Alternative, die für unsere Kraftwerke einen vergleichbaren Schutz geboten hätte. Zur Bewertung: mit allen heute in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken zusammen wurde bisher ziemlich genau dieselbe Strommenge erzeugt, wie jetzt als Reststrommenge vereinbart wurde. Von einem Ausstieg kann deshalb keine Rede sein, es wurde allenfalls zur Halbzeit gepfiffen."
Gert Maichel, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG und Präsident des deutschen Atomforums auf der Wintertagung des Atomforums am 1. Februar 2001, zitiert nach atw 3/2001 |
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