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1957 beschlossen führende Vertreter der Atom-wirtschaft mit dem "Eltviller Programm" den Bau von fünf Reaktoren, von denen allerdings nur der For-schungsreaktor in Jülich (15 MW) und der Reaktor Niederaichbach (100 MW) gebaut wurden. Das 2. und 3. Atomprogramm in den 1960er Jahren zielte auf die Realisierung wirtschaftlich konkurrenzfähiger Reaktoren. Unter dem Eindruck der Ölpreiskrise des Jahres 1973 wurde im 4. Atomprogramm ein massiver Ausbau der AKW-Kapazitäten angestrebt.
Von 1956 bis 1980 sind Steuergelder in Höhe von 27 Milliarden DM für die Subventionierung der Atomwirt-schaft aufgewendet worden. Neben dem Kraftwerks-bauer KWU, einer Tochter der Siemens AG, profitier-ten vor allem die großen Energieversorgungsunter-nehmen. [Subventionen bis 2000?] |
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