Wohin mit dem Atommüll? (2)

Das ungelöste Problem der Endlagerung

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Eine direkte Endlagerung wird in Deutschland für 10.600 tSM (Tonnen Schwermetall) notwendig sein. Die Brennelemente müssen jedoch zunächst aus physikalischen und geologischen Gründen 30 bis 50 Jahre zwischengelagert werden. Dazu wird der zumeist hochradioaktive Müll in Fässer gefüllt, gekühlt und durchmischt, damit die hohe eigenständige Wärmeentwicklung der Stoffe die Fässern nicht zum Schmelzen bringen kann und die festen radioaktiven Bestnadteile sich nicht am Boden konzentrieren, wodurch die Fässer explodieren würden.

Die gegenwärtig vorhandenen Kapazitäten an den Zwischenlagerstandorten Gorleben und Ahaus reichen nicht aus. Es müssen bei den im Konsensvertrag vereinbarten Laufzeiten der AKW also auf jeden Fall neue Zwischenlager eingerichtet werden. Vorgesehen ist die Errichtung von Behälterlagern auf den Betriebsgeländen der Atomkraftwerke.

Foto zu Asse oder Konrad